Runibatensaga - Band I
Die gegammelten Abenteuer von DER EINE, DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN
Inhaltsverzeichnis
KAPITEL II: UNTERWEGS NACH NIRGENDWO
KAPITEL IV: DIE WAFFEN DER FRAU
KAPITEL V: DER WALD DER 12.673 STERBEARTEN
KAPITEL VI: KÖNIG RUPPERT VON NIEDA
KAPITEL VII: UNTERWEGS ZU TAUSENDGRAD
KAPITEL VIII: DRACHENHORT & DRACHE FORT
KAPITEL XII: DAS FINALE ENDE IN VOLLER LÄNGE
KAPITEL I: ES WAR (K)EINMAL…
[↑ Inhaltsverzeichnis]
Es war einst zu der Zeit, zu der die Erde noch eine Scheibe ward, da begaben sich drei listig - lustige Wandersleute auf die Suche nach dem Ende der Welt. Bepackt mit allerlei Krims und einer Menge Krams verließen sie ihre kleine Stadt welche da lag an dem Flusse namens ÜBER. Ihr Weg führte sie zunächst gen Westen, wo vor nicht allzu langer Zeit merkwürdige Dinge beobachtet wurden. Sie überquerten Wälder und Wiesen, bis sie an einem sehr sanften Ort ankamen, den einst die Runibaten bewohnten. Ja es war ein sehr sanfter Ort, überall wuchs Moos, die Blätter dünn wie Seide tanzten im Winde, ein zartes Plätschern eines kleinen Baches erfüllte den Ort mit unbeschreiblicher Ruhe und Harmonie. Das einzige was diesen Ort ein wenig unheimlich machte war die Tatsache, dass eines Tage die Runibaten spurlos verschwanden, obwohl dieser Ort so paradiesisch vollkommen war. Die Runibaten sind kleine Blaubärtige Erdmännchen die den ganzen Tag nur Kuschelten und sangen... doch nun waren die weg, warum auch immer... die drei listig - lustige Wandersleute entschlossen sich an diesem geheimnisvollen Ort ihr Nachtlager aufzuschlagen denn es war schon sehr spät und die Sonne begab sich daran, unter die Erdscheibe zu verschwinden. Das reine blau des Himmelgewölbes wurde immer dunkler, bis es schließlich schwarz war und Sterne, Planeten und der Mond am Firmament ein funkelndes und glitzerndes Lichtspiel gaben. Eine frische Brise kam auf. Das Zuschlagen von Fensterläden und das Quietschen des schweren Blechschildes vor der Dorfschenke verlieh dem Ort etwas Gespenstisches. Jetzt wagte DER EINE es laut auszusprechen, was DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN ebenfalls dachten: Was war mit den Runibaten geschehen?.
DER EINE stellte zuerst folgende Theorie auf. Er erklärte, dass die Erde, flach wie sie war genau auf diesem Paradiesischem Platz ein Loch hatte und ab und an einen "Hausputz" durchführte, bei dem leider auch einst die Runibaten dran glauben mussten... DER ANDERE fand diese Idee sehr absurd und dachte eher an eine Entführung von schleimsabbernden außerirdischen Monstern. Jedoch KEINER VON BEIDEN hatte die Idee, dass es sich die Runibaten einfach so gemütlich gemacht hatten, dass sie vor Bequemlichkeit vergaßen zu atmen und sich in Asche und Staub verwandelten, was auch den gut gedüngten Boden erklären würde. Doch wie es so oft war schliefen sie dann doch letztendlich uneinig ein und es begann eine lange, lange unheimliche und kalte Nacht. Sie wachten an frühen Morgen, da die Sonne sich anschickte mit den ersten Strahlen die leichten Nebelschwaden zu vertreiben. DER EINE bemerkte, dass KEINER VON BEIDEN verschwunden war und teilte es DEM ANDEREN mit. Beide hielten Ausschau, ob sie irgendwo eine Spur ihres Kameraden zu finden vermögen. War es ihm so ergangen, wie den Runibaten?
Plötzlich erschraken sie. Ein lautes Gepolter schallte aus dem Gasthaus ZUM TROPFENDEN FASS und störte auf klirrende Art und Weise die morgendliche Idylle. Es war mal wieder so wie jeden Samstag- morgen in der Gaststätte: die BRACHIATEN aus dem Land HOHER NORDEN kamen gern an diesen Ort in diese Gaststätte um schon am frühen Morgen den Tag mit Gelächter Umtrunk und manchmal auch etwas Scherben zu begrüßen. Doch davon wussten DER EINE und DER ANDERE nichts und darum machten sie sich auf den Weg zum Gasthaus um dem Lärm auf den Grund zu gehen... und wer kam ihnen da plötzlich völlig neben sich entgegen: KEINER VON BEIDEN, er hatte den Lärm wohl früher bemerk und konnte nicht widerstehen auch seinen Beitrag dazu zu leisten…
KAPITEL II: UNTERWEGS NACH NIRGENDWO
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Erschlagen von der Nacht und dem frühen Morgen machten sich die drei Wandersleute weiter auf den Weg bis sie auf ein großes Stählernes Tor in Mitten eines über und über mit Gänseblümchen bewachsenes Tal trafen.
Und vor diesem Tor stand einsam und verlassen, quasi sozusagen wie bestellt und nicht abgeholt, ein alter und weiser Mann. "Wo geht es denn dort hin?", fragte KEINER VON BEIDEN. "Nach NIRGENDWO." antwortete der Greis mit ruhiger Stimme. Die drei Kameraden schauten sich fragend an. "NIRGENDWO ist übrigens nicht nur die größte Stadt in VOID, sondern auch der Sitz von KÖNIG RUPPERT VON NIEDA. Der hat eine wunderschöne Tochter - EINE WIE KEINE. Doch leider ist die entführt worden... *plopp* und weg war der Mann.
Die drei berieten sich kurz und stimmten dann einstimmig dafür, die holde Meid zu retten, was auch immer das für sie bedeutete. Sie wollten gerade durch das Tor schreiten - *plopp* ein Zettel erschien. Darauf stand in knallroter Schrift mit mindestens Schriftgröße 52:
Hütet euch vor den GRENZERN!
Doch zunächst geschah gar nichts, außer dass DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN sich gespannte Blicke zuwarfen. Doch gerade, als DER EINE erneut den Finger ausstreckte, um die Klingel, die eigentlich noch gar nicht erfunden war zu drücken (Rote Knöpfe, die ebenfalls noch nicht erfunden waren, verleiten nun mal dazu) öffneten sich die beiden schweren Torflügel wie von Geisterhand und gaben den Blick frei auf ein weiteres großes Tor, das in einiger Entfernung stand. Dazwischen war nur ein Schild allein auf der weiten Ebene, auf dem zu lesen war:
Willkommen in NIRGENDWO
DER EINE, DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN schauten sich kurz an, nickten sich zu und gingen durch das Tor, das sich hinter ihnen genauso leise und gespenstisch schloss, wie es aufgegangen war. Den Zettel hatten sie schon längst vergessen, als sie das Grenzschild passierten, doch erinnerten sie sich schlagartig wieder daran, als auf Höhe des Schildes etwas durch die Luft auf sie zuschoss...
Hütet Euch vor den Grenzern. Kurz vor ihnen schlug etwas in den Boden ein und wirbelte eine Menge Staub auf. Erschrocken schauten sie sich um. "Was war das?", fragte DER EINE.
DER ANDERE schaute ihn an, zuckte mit den Achseln und sprach "Egal was es war *hust* - hier sollte dringend mal sauber gemacht werden!".
Langsam lichtete sich der Nebel und eine Stimme sprach in einem ihnen unbekannten Akzent zu ihnen: "Sie da! Ihre Papiere bitte. Und beeilen sie sich. Wir haben ja schließlich nicht den ganzen Tag Zeit."
Vor ihnen stand ein kleines Männlein mit einer riesigen Mütze und einem sehr ernsten Gesichtsausdruck.
"Och, ist der süß! Darf ich den behalten? ... Bitte, bitte.", fragte DER ANDERE.
"Schnauze!" kam es vom kleinen Männlein, worauf DER ANDERE ganz verzück ein "Und sprechen kann der auch noch!" von sich gab. Mit wutverzerrtem Gesicht schrie das Männlein: "Wenn hier nicht sofort Ruhe und Ordnung ist, lasse ich den Platz räumen!!!" Jetzt mischte sich auch KEINER VON BEIDEN ein. "Der einzige, der hier nicht ruhig ist, sind sie!". Das Männlein drehte sich zu ihm um und explodierte mit lautem Knall!!!
Die jetzt richtig verdutzten Helden konnten nicht mehr an sich halten und lachten aus vollem Halse, als sich plötzlich KEINER VON BEIDEN nicht mehr bewegen konnte und wie ein Sack umfiel. DER EINE und DER ANDERE hatten sich kaum zu ihm heruntergebeugt, als wieder etwas auf sie zuflog und vor ihnen in einer noch größeren Staubwolke landete und in China fiel ein Sack Reis um... BUMM!
Und als da sich der Staub verzogen hatte, stand ein nicht ganz ungefährlich aussehender und gigantischer Lila-Plüschelefant vor ihnen. DER EINE und DER ANDERE lachten sich ebenfalls ins Koma. Und das war der Zeitpunkt, als die böse Hexe KEINE WIE EINE auftauchte und fiese Wartemusik abspielte…
[hier: Wartemusik Jeopardy]
KAPITEL III: KEINE WIE EINE
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Als unsere drei Helden wieder erwachten, befanden sie sich in einer ganz großen, aber leeren Halle voll mit Schildern EIGENTUM VON NIRGENDWO - PFOTEN WECH!. Ganz klein in der Mitte stand ein kleiner Kessel. Die Hexe KEINE WIE EINE drehte sich zu ihnen um und sagte "Kommt her ihr drei. Ich habe leckere Moppelkotze vorbereitet!". Unsere drei Helden kannten die Gefahren von Moppelkotze noch nicht und erkannten deshalb auch nicht die tödliche Gefahr in der sie sich befanden. Da aber KEINER VON BEIDEN strikter Vegetarier war und Moppelkotze bekanntlich mit Hackfleisch zubereitet wird, lehnten die drei ab. Da die nette Tour von KEINE WIE EINE keine Früchte trug griff sie zu härteren Maßnahmen. Moppelkotze vegetarisch. Noch während die Hexe damit beschäftigt war alle fleischigen Bestandteile der Moppelkotze rauszufischen, was sich als äußerst diffizil herausstellte, da KEINER VON BEIDEN darauf bestanden hatte, dass auch kein Fruchtfleisch darinnen enthalten sein dürfe, machten sich die drei heimlich auf und davon, was sich im späteren Auflauf als schwerwiegender Fehler herausstellen sollte.
Doch sie kamen nicht weit...
Denn die Hexe schickte ihre grausamen Boten aus. Es waren die geflügelten, aber trotzdem nicht flugfähigen, KESSESÄFFINEN. Diese Wesen der Zerstörung holten unsere Gruppe von Helden langsam aber stetig auf. "About teatime" war es dann soweit, die Höllenviecher der Hexe hatten DER EINE, DEN ANDEREN und KEINER VON BEIDEN eingeholt und umstellt. Die Situation war aussichtslos denn die drei Helden waren jämmerliche Pienzbacken. Doch plötzlich tauchte ihr Retter auf. Es war nicht der Mann aus Szene 24, nein es war ZU UND RUH. DER ANDERE hatte ihn bei seiner Kneipentour am Anfang dieser herrlichen Geschichte getroffen. Er war es auch der die Schlägerei in der Kneipe angefangen hatte um DEM ANDEREN zu helfen. Und auch hier verprügelte er die KESSELÄFFINEN aufs Übelste, so dass die Kampf-Kesseläffinen endlich die Schnauze so was von voll hatten und sich beeilten, das Weite zu suchen. ZU UND RUH klatschte in die Hände und fragte "Wollt ihr auch noch?" KEINER VON BEIDEN war am schnellsten und äußerte den diplomatischen Wunsch "Das können wir doch sicherlich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben?!" - "Kein Problem.", erwiderte ZU UND RUH und zückte sein Terminplan, blättert ein wenig, murmelt ein paar Termine runter und schlägt dann vor "Würde sagen, wir machen das folgendermaßen: Ihr kommt jetzt mit zum König RUPPERT VON NIEDA - da hab ich um 14:15 eine kleine Hinrichtung. Wenn's nicht zu lange dauert, kann ich euch da noch kurz zwischen reinhauen." - Da antwortete DER EINE "Hmm. Können wir uns darauf einigen, dass wir mit dir zum König gehen und den zweiten Teil lassen wir einfach weg.“ Schweren Herzens gab ZU UND RUH dann nach und sie machten sich auf den Weg. Während sie so durch NIRGENDWO liefen und eine ausgelassene Unterhaltung führten, kamen sie auch auf die Runibaten zu sprechen. "Die Runibaten waren ganz danach vernarrt der Prinzessin EINE WIE KEINE ihr schönes Dorf zu zeigen und sie als Aufsichtsratsvorsitzende der dorfeigenen Sockenlochstanzerei zu gewinnen. Die Prinzessin war davon ganz angetan und machte sich so schnell sie konnte auf den Weg... doch sie kam nie dort an. Die Runibaten zogen los und König RUPPERT VON NIEDA lies losziehen. Auch ich suche übrigens nach der Prinzessin und den Runibaten." - "Und, hast du irgendwelche Hinweise oder Spuren gefunden?", fragte DER ANDERE. ZU UND RUH schüttelte den Kopf. "Ich hab auf meiner Reise schon viele vermöbelt, aber keiner hat ausgepackt! Vielleicht gibt es Neuigkeiten am Hofe. Der einzige Kommentar von DEM ANDEREN dazu war, dass er seine Opfer auch fragen müsse und nicht nur wie eine dumme Sau zuschlagen sollte…
KAPITEL IV: DIE WAFFEN DER FRAU
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„Nicht nur wie eine dumme Sau zuschlagen„ - diesen Einwand hätte er lieber für sich behalten sollen. Doch es war zu spät. ZU UND RUH oder auch HAU ZU UND RUH wie ihn seine Freunde liebevoll nennen durften, war außer sich vor Wut. Er forderte DEN ANDEREN zu einem Duell auf Leben und beinahe Tot. Als Sekundanten wählte ZU UND RUH ein Schwein, weil dies die Beleidigung des Wortes schweinegut verstand und es gerade und ganz zufällig den Weg entlang lief. DER ANDEREN wählte DER EINE, da er DER EINE war. ZU UND RUH wählte den Ort mit den Worten "hier und jetzt", so blieb DEM ANDEREN die Wahl der Waffen. Er wählte weise wie er war die Waffen einer Frau. Zum Glück hatte das Schwein zufällig zwei Handtaschen und zwei Lippenstifte dabei…
Dann bereiteten sich die beiden Kontrahenten auf den Kampf vor. DER EINE gab seinem Freund DER ANDERE noch den Tipp, die Rückseite seines Gegners sei relativ ungedeckt. Das Schwein quiekte nur ZU UND RUH ein bisschen Mut an *oink*.
Die Handtasche in der einen Hand, den Lippenstift in der anderen stürmten die beiden wild und weiblich (hell) kreischend aufeinander zu. Der Kampf war kurz und schmerzvoll, wie es bei dieser Art von Kämpfen üblich war. Beide Kontrahenten waren von der Kosmetikindustrie bis aufs Übelste entstellt. DER EINE und das Schwein lachten wie man es selten zu hören bekam. Aber auch das war ein Fehler, denn die noch eben verfeindeten Feinde (viel hilft viel) wurden, im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig Verbündete. Am Ende waren alle dem kosmetischen Tote nah. In einem nahe gelegenen Bach wollten sie sich waschen, aber das dumme Schwein hatte ihnen Wasserfeste Lippenstifte gegeben, diese doofe Sau. Und von als da begab es sich, dass ZU UND RUH und den erlauchten Kreise der Wandersbrüder aufgenommen ward. Um dies gar großartige Bündnis zu besiegeln und ihre gemeine Sache - die Suche nach EINE WIE KEINE und den RUNIBATEN - angemessen zu würdigen, beschlossen sie, ein gar ordentliches Fest zu feiern. Das doofe Schwein aber fand diese Idee so was von voll-vollkommen Moppelkotze, dass es mit einem Apfel im Munde zum Schweigen gebracht werden musste... bei der darauffolgenden Frage, ob es etwas dagegen hätte, ein gar festlich Mahl abzugeben, konnte das doofe Schwein keine klare Antwort geben, so dass es letztendlich Feuer und Flamme ward, bevor es Kopf und Haxe verlor.
KAPITEL V: DER WALD DER 12.673 STERBEARTEN
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Die Reise unserer nun vier Helden führte sie in den WALD DER 12.673 STERBEARTEN. Aber das war den tollkühnen Wandersleuten nicht bewusst. Eine Gefahr des Waldes waren die RUNIBATENNACHAHMUNGSBÄRCHEN. Ihre Tödlichkeit lag im Erdrückt werden, weil die Bären genauso gerne kuschelten wie die Runibaten. Nur die Bären hatten todbringende Phantasien. Sie dachten an ihres gleichen und drückten feste zu. Außerdem hausten im Wald auch die Ritter die immer Nie sagen, aber das nur nebenbei. Aber unsere Helden hatten Glück und begegneten keiner Gefahr, da es gerade Teezeit war und auch Monster auf ihr gutes Benehmen achteten.
KAPITEL VI: KÖNIG RUPPERT VON NIEDA
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Und so kamen unsere Helden endlich im Königreich VOID an. Und so begab es sich, dass sie am Schloss des Königs RUPPERT VON NIEDA ankamen, an das große Sicherheits-Doppelschloss an der Hintertür klopften. Ein paar Minuten und exakt 17 Sekunden später machte es "PAFF" und ein kleines Männlein, bekannt aus Szene 24, stand plötzlich vor ihnen.
"Sie da! Betteln und Hausieren verboten! Sollten sie allerdings in einer anderen Angelegenheit hier sein: Ihre Papiere bitte. Und beeilen sie sich. Wir haben ja schließlich nicht den ganzen Tag Zeit."
Die Wandersleute schauten sich kurz an, DER EINE und DER ANDERE konnten sich vor Lachen kaum noch halten, weil sie an den lila Plüschelefant denken mussten... doch KEINER VON BEIDEN rettete die Situation, in dem er sagte: "Wir sind die neuen Hofnarren für den König. Inklusive Nachnamegebühr und Transportversicherung macht das dann 13 Gold- und 4 Froschschenkel... wenn sie hier den Empfang quittieren würden." Aber das kleine Männlein war nicht dumm, denn es kannte sich mit Narrengebühren gut aus. So entstand eine Situation des großen Feilschens. Am Ende einigten sie sich auf 9 Gold, 5 Froschschenkel und ein Gummiboot.
Durch ihre neue Stellung konnten sie ungestraft das Schloss und deren Bewohner ausspionieren. Ihre Arbeitsstelle hatte aber einen Haken, sie mussten auf Befehl lustig sein. DEM ANDEREN viel es nicht schwer, er hatte auf seiner Kneipentour so den einen oder anderen guten Brüller gehört und machte auch vor Schenkelklopfern nicht halt. Auch DER EINE hatte langjährige Erfahrung als Komiker. Aber KEINER VON BEIDEN war ein sehr mürrischer Zeitgenosse. Daher begab es sich, dass KEINER VON BEIDEN zu König RUPPERT VON NIEDA, der zufällig doch mal da war, zu einer persönlichen Besprechung geladen wurde. Der König teilte seinem mürrischsten Hofnarren mit:
"Von all diesen Narren und Possenreißer seid ihr derjenige, der uns (*plural majestatis*) am meisten gefällt, anspricht und zusagt. Ihr beeindruckt, imponiert und bestecht durch diese riesige, gewaltige und übergroße Gleichgültigkeit und totales Desinteresse, mit der ihr dem Ernst und der Freude und Beglückung des Lebens und Daseins begegnet und entgegen tretet."
KEINER VON BEIDEN nickte kurz zustimmend und sprach: "Wenn eure Majestät das sagen. Aber eigentlich bin ich gar kein Narr. Es stimmt zwar, dass ich auf der besten Narren und Deppenschule meines Landes war, aber der Abschluss ist zugegebenermaßen nur eine billige Kopie. Ich bin aus der Schule geworfen worden, als ich bei der Turbowitz-Runde in der Zwischenprüfung den Prüfungsausschuss ins Wachkoma gewitzt habe. Es tut mir leid, eure Majestät. Ich bitte um Verzeihung."
"Aber nein... Ihr seid trotzdem, dennoch und gleichwohl mein größter Narr und Schelm... Aber deshalb und darum seid ihr nicht hierhergekommen?! Ihr sucht und ergründet doch etwas. Wir haben euch, seit ihr hier dahergekommen seid permanent und dauerhaft lückenlos überwachen lassen – durch meinen geheimen, verborgenen und verdeckten Chefspion STASI IMMERDA, den ihr ja schon und bereits kennen gelernt und getroffen habt.
RUPPERT VON NIEDA zeigte auf eine Blumenvase mit übergroßen babyblauen Rosen aus schwer entflammbarem Naturkautschuk. KEINER VON BEIDEN schaute etwas verwirrt. Plötzlich kam das kleine Männlein in Begleitung eines etwas angeschlagenen dummen Schweins hervor. “Da ist sie ja schon wieder, die doofe Sau!“ dachte KEINER VON BEIDEN etwas zu halblaut und beschloss dem König alles über die Suche nach seiner Tochter und den RUNIBATEN zu erzählen. Der König war begeistert, dass es immer noch echte Kerle gab. Seine Tochter EINE WIE KEINE war immer noch vom Drachen TAUSENTGRAD und seinem Sohndrachen HUNDERTGRAD verschleppt. Für ihn (Sohn) war auch die Prinzessin als Spielkameradin und Häppchen in einem angedacht. Der König hatte nicht zu verlieren und ließ die Wandersleut sofort mit jeglichem Schnickschnack ausrüsten. Allerdings war der König auch ein Freund der Unterhaltung. So versuchte er KEINEN VON BEIDEN von der Idee des Ruhmes abzubringen. Er bot ihm einen 50-Jahres-Vertrag als Hofnarr an mit dem Versprechen ihm jeden Tag auch Moppelkotze bringen zu lassen, denn Moppelkotze war eine Delikatesse in VOID. Doch zu viel war zu viel.
Sofort aufzubrechen hieß, dass natürlich zuerst das große Siegesbankett mit reichlich Moppelkotze zusammengetrommelt wurde. Und natürlich ließ es sich König RUPPERT VON NIEDA nicht nehmen, quasi präventiv schon mal eine Heldenverehrung vorzutragen... um dieses Hörspiel nicht unnötig in die Länge zu ziehen hier eine kurze Zusammenfassung:
... mutig ... tapfer ... beherzt ... couragiert ... furchtlos ... forsch ... brav ... wacker ... unverzagt ... kühn ... draufgängerisch ... heldenhaft ... kämpferisch ... unbeirrt ... waghalsig ... felsenfest ...
KAPITEL VII: UNTERWEGS ZU TAUSENDGRAD
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Nachdem sie diese Rede überlebt hatten, machten sie sich dann mit Feuerlöscher, Brandwein und den Anti-Drachen-Granaten RachenDrachen™ auf den langen Weg zum Drachennest an der Ausfahrt 42 Richtung dem verschlafenen Nest KELVINVIEL, der Sommerresidenz von TAUSENDGRAD. Mit dabei war der kleine STASI IMMERDA, der auch als Navigationssystem gute Dienste leistete.
Nach drei Tagen, von dem sie einen im Ferienstau verplempern gezwungen waren, kamen sie endlich in KELVINVIEL an. Das Dorf wirkte wie eine Winteridylle, nur statt Schnee war so viel Asche da, dass STASI IMMERDA gleich an das Feinstaub-Gespenst das die Europäische Union in etwa 400 Jahren heimsuchen würde denken musste. Sich schauten sich das Dorf und den Weg Richtung TAUSENDGRAD´s Vulkanresidenz an, entschieden sich aber, die Nacht in der örtlichen Pension ASBESTOS INN zu verbringen, weil es schon dunkel wurde und der Drache Ritter und andere Helden nur nach Voranmeldung empfing (Selbstmörder und Wahnsinnige, sowie Fans sofort).
Am nächsten Morgen, ausgeruht und frisch sollte es dann auch gleich zur Sache gehen. Aber sie hatten ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der König hatte sie zwar mit jeglichem Schnickschnack ausgerüstet, aber nicht mit dem nötigen Kleingeld. Dieses fehlte ihnen jetzt um die exorbitanten Preise dieser trivialen Übernachtung zu bezahlen. Es ist ja allgemein gekannt, dass Touristenorte in dieser Beziehung sehr unverschämt sind. So hieß es für unsere Helden erst mal die Asbestplatten im Dach wieder aufzufrischen, denn nicht immer ist der Name Programm. Nach endlosen 2 Wochen hatte der Wirt ein Einsehen und ließ sie gehen. Schnurstracks liefen sie zur Drachenvoranmeldung um siegreich gegen die Bürokratie zu sein. Hier erfuhren sie, dass es drei Vorgegner gab, um die Schlechten auszusortieren um den Drachen nicht unnötig zu belästigen. An dieser Stelle hatte ZU UND RUH sooooo einen Hals und sooooooo einen Bauch. Ihm platzte sozusagen der Kragen. Nachdem der Voranmeldungsbeamte den dreien eröffnet hat, wann die Vorgegner zur Verfügung standen und dass hierfür ebenfalls separate Anmeldungen, sowie ein kompletter Lebenslauf incl. Blutbild und Krankheitsgeschichte sowie das polizeiliche Führungszeugnis des Urgroßonkels erforderlich sei, zog ZU UND RUH dessen Unterlippe komplett über den gesamten Kopf und tätowierte ihn mit sämtlichen Stempeln. Dann machten sie sich auf den Weg zum Drachenfelsen. DER EINE versuchte den noch immer kochenden ZU UND RUH zu beruhigen - doch DER ANDERE hielt ihn davon ab.
1. PRÜFUNG – DER BERGGOMGOM
Vor einer Brücke wartete schon zwischen vielen Knochenresten der erste Vorgegner - ein gefährlicher Berggomgom der 3. Stufe - auf sie: "Hey, ihr dürft hier nicht durch! Nur mit vorheriger Anmeldung. Wo ist euer Passierschein?".
Die Antwort kam prompt und unerwartet. "Das hier ist unser Passierschein!", sagte ZU UND RUH und stopfte einen ganzen Haufen Passierscheinvordrucke, die er vorsorglich mitgenommen hatte in das Maul des garstigen Vorgegners, der daraufhin jämmerlich den Stempel abgab.
2. PRÜFUNG – DER GARTENZWERG
Der zweite Gegner war wesentlich unscheinbarer als der erste. Es war ein kleiner abgebrochener Gartenzwerg, der zum Leben erweckt worden war. ZU UND RUH hatte zum ersten Mal in seinem Leben Hemmungen seine diplomatische Art zu zeigen. Selbst bei Frauen hatte er keine Probleme denn es hieß nur, dass man Frauen nicht schlagen soll aber von treten hat ja keiner was gesagt und dabei hat man im Fuß viel mehr Kraft, aber das gehört hier nicht her. Doch der kleine Zwerg hatte es Faustdick (ca. 5,16 cm) hinter den Ohren. Er hatte einen furchtbaren Plan um die Welt zu erobern und fürs nötige Startkapital hatte er diese Stelle bei TAUSENRGRAD angenommen. Sein Plan war, das Wasser wegzuzaubern, weil dann die Menschen nicht mehr schwimmen lernen könnten und dann alle ertrinken würden. Zugegeben der Plan hatte seine Schwachpunkte… Seine Waffe im Kampf war das Mitleid für einen geschändeten Gartenzwerg. Was sollten unsere Helden dem entgegensetzen. Doch DER ANDERE hatte eine tolle Idee. Eigentlich war sie gar nicht so toll, sondern schlug einfach zwei Klappen mit einer Fliege. Er erklärte dem Gartenzwerg nämlich, dass die doofe Sau, die eher parasitär mitgemacht hatte und nicht mal beim Asbestplattenabstauben mitgemischt hatte, vieles konnte. In Falle des Gartenzwerges sein Vorschlag, das ganze Wasser in Wein verwandeln zu lassen. Allerdings, so musste DER ANDERE zugeben, läge die Schwierigkeit darin, dem dummen Schwein zu erklären, was der Gartenzwerg eigentlich wollte. Mit diesen Worten schoben sie ihm das Schwein herüber und gingen weiter, während der Zwerg durch heftiges Gestikulieren der dummen Sau sein Vorhaben vermitteln wollte. Doch das war noch gar nichts gegen den dritten Gegner.
3. PRÜFUNG – DIE 5PROZEN THÜRDE
Die letzte Hürde war die an der die meisten Gruppierungen (Parteien) scheiterten, die versuchten zu ihrem Ende vorzudringen. Es war das gefürchtete 5PROZEN THÜRDE. Es war ein entfernter Verwandter von EINE WIE KEINE. EINE WIE KEINE war in der Zwischenzeit in die Nervenheilanstalt für Antivegetarier gebracht worden. Vor geraumer Zeit hatte sie eine Begegnung der 3 Art (Vegetarier). Nachdem sie sich 2 Tage lang die Mühe gemacht hatte das Fleisch aus ihrem Gericht zu fischen, waren ihre Gäste schon auf und davon und noch viel weiter weg. Von dieser Zurückweisung hatte sich EINE WIE KEINE nie erholt und wurde ein Pflegefall. Erst fiel sie der 5PROZEN THÜRDE zur Last, bis es sie in die Anstalt brachte. Aber zurück zu unseren Helden und ihrem Kampf mit 5PROZEN THÜRDE. Da war sie nun. Gigantisch hob sich ein Schilderwall in den Himmel und versperrte ihnen den Durchgang. Auf den Schildern lasen sie leere Versprechungen und allerlei Gesülze, wie "Freibier statt Freiheit" und "Jeder ist gleich, doch wir sind gleicher!"... Es war ein Hindernis und nicht wie verkündet ein Gegner? Umso besser, da müsste man doch einfach nur drüber klettern, gab DER EINE zum Besten, während HAU ZU UND RUH eher die rabiate AB-DUCH-DIE-MITTE-TAKTIK vorschlug.
Doch weiter kamen sie nicht. Der Schilderwall hatte sich bewegt. Eiskalt lief es den Abenteurern über den Rücken, als eine dunkle, unheimliche Stimme sagte: "Mein Name ist THÜRDE, 5PROZEN THÜRDE! Wer seid ihr und was wollt ihr?" und ganz beiläufig fügte er noch das grausige Versprechen hinzu "An mir kommt übrigens keiner vorbei!"
KEINER VON BEIDEN hatte sich am schnellsten gefasst und antwortete mehr instinktiv "Wir sind die drei Weisen aus dem Morgenland und wollen zu TAUSENDGRAD, um ihm zu huldigen!“. Das 5PROZEN-Monster kam ganz dicht an ihn ran und zählte laut durch... "Ihr seid aber vier. Ihr müsst schon besser lügen! Ich verspreche euch aber, dass ich jede eurer Lügen erkenne!". Danach genehmigte der Schilderwall den vieren sich für eine kleine Besprechung zurückzuziehen und nach knapp einer Stunde und ein paar Minütchen später kamen sie zurück. Neugierig schaute 5PROZEN THÜRDE sie an. "Und?" hallte es ungeduldig.
KEINER VON BEIDEN war es, der als Wortführer auftrat. "Ich bin KEINER VON BEIDEN und das ist mein Kompetenzteam DER EINE, DER ANDERE und unser treuer Weggefährte ZU UND RUH. Wir sind auf dem Weg zum Drachen TAUSENDGRAD, um ihm sein Reich streitig zu machen.“ - Das Schilderwesen schaute etwas verdutzt. DER ANDERE fuhr fort "Und wir wollen jetzt in einem demokratischen Verfahren über den Durchlass verhandeln..." - DER EINE fragte dann "Wer ist dafür, dass wir passieren dürfen?" - Die vier Wandersleute hoben ihre Hände. "Gegenstimmen? ... - eine.“ - ZU UND RUH fasste das Ergebnis kurz und bündig zusammen: "So, dann mach mal Platz, sonst gibt’s was auf die Plakate!". Und in der Tat, 5PROTZEN THÜRDE machte ihnen Platz, gab ihnen sogar noch ein Flyer für die heißeste Drachenparty mit... so setzten sie ihren Weg fort, immer weiter Richtung des Kraterrandes von TAUSENDGRAD´s Luxusvulkan.
KAPITEL VIII: DRACHENHORT & DRACHE FORT
[↑ Inhaltsverzeichnis]
Unachtsam wie man mit Flyern nun mal ist, schmissen unsere drei Helden ihn weg ohne ihn zu lesen. Dies war ein Fehler in zweifacher Hinsicht. Erstens, weil sie das Papier auf den Boden warfen, wofür sie ein Bußgeld in Höhe von ca. 32,215475 Drachenunzen bezahlen mussten und zweitens, weil sie sonst gewusst hätten, dass die Drachen plus Prinzessin auf dieser Party zu finden gewesen wären. So wanderten sie in die leere Höhle, wobei KEINER VON BEIDEN immer noch sauer war, weil er das Bußgeld bezahlen musste, dass in einer demokratischen Abstimmung beschlossen wurde (mit 3 zu 1). Der Aushilfsdrache sagte ihnen nun was sie vom Flyer her schon hätten wissen können und zwar vor den 3 Kilometern mit den 2312 Höhenmetern. Drachen können halt fliegen - dumm gelaufen!
Leicht deprimiert und ziemlich fertig machten sie sich dann wieder auf den langen und beschwerlichen Abstieg. Zum Glück hatte ihnen der Aushilfsdrachen eine Abkürzung über die schwarze Piste gezeigt. Dabei handelte es sich zunächst um einen Abbruch vom Vulkan - eine regelrechte Aschebahn, die mit der Zeit immer steiler und schließlich senkrecht nach unten ging. Nach einem kurzen Flug hatten sie das zweifelhafte Glück im wahrscheinlich größten Müllberg der bekannten Welt schimmelweich zu landen. Zu ihrem Pech hatte der Aushilfsdrachen bei der Gelegenheit auch gleich den Müll vor den Vulkan gebracht, was unseren Abenteurern dann heftigst auf die Birne schlug.
KAPITEL IX: DIE DRACHENPARTY
[↑ Inhaltsverzeichnis]
Nach einer keinen Dekontamination zogen sie weiter zur Drachenparty, wo die Stimmung schon kräftig am dünsten war. Der Türsteher war kein Problem, der war aus Kostengründen nur in der Papp-Version geordert worden... so betraten sie ungehindert den Veranstaltungsort, wo sie auch bald die Runibaten finden sollten. Doch erst mussten sie sich durch die Verkaufsveranstaltung kämpfen. Die Gruppe verlor sich aus den Augen. Nach Stunden der Verzweiflung gelang es DEM EINEN durch einen Trick die Gruppe neu zu formieren. Er wünschte sich beim DJ SPRUNGINDER PLATTE ein Lied für Paare. alle die nicht tanzten waren seine Leidensgenossen, da diese ja ohne Begleitung gekommen waren. Am Buffet frisch gestärkt machten sie sich auf ins Penthaus, in dem der Drachenclan zu finden war. Endlich beim Drachen angekommen merkten sie das ihr Vorhaben dumm und na ja dumm war. Der Drache war viel zu stark und hatte außerdem Wachpersonal zu 23 Geldeinheiten das Stück. Gott sei Dank hatten sie einen Händler in ihrer Gruppe. Der frisch auf der Party integrierte Runibat GRUPPENKUSCHLIE. Und so begann das endlose Feilschen um die Prinzessin. Hatte der Drache doch tatsächlich die Frechheit sie mit der Güterklasse A zu bewerten. Zwei NACHWERK-Saugstauber, sieben Großdrachensets schwerentflammbarer SUPPER-Nahrungs-Vorratsbehälter und drei Steppdecken RHEUMASTAR™ später, waren sie nicht nur bettelarm und hatten jede Menge Krims und auch ein bisschen Krams mehr. Für das letzte Hemd schließlich - auch wenn sich ZU UND RUH gegen diese Zwangsenteignung mit schlagfertigen Argumenten gewehrt hatte - bekamen sie endlich die Prinzessin samt dem dazugehörigen Transportbehälter. Bevor sie sich aber auf den langen und beschwerlichen Rückweg mit der Prinzessin EINE WIE KEINE und den RUNIBATEN machen durften, bestand der Drache TAUSENDGRAD auf einen "kleinen" Umtrunk...
... Dieser kleine Umtrunk stellte die heftigen Saufgelage, die die Runibaten an jedem Sonntag, dessen Datum eine Primzahl enthielt, vorzunehmen pflegten vollkommen in den Schatten. Als keiner der wackeren Leute mehr richtig gehen, geschweige denn stehen konnten, stürmten Bullen den Laden und störten die Partyatmosphäre gewaltig... zum Glück hatte der Drache TAUSENDGRAD nur hochprozentiges getrunken, so dass es ihm gelang, die störenden Rindviecher in leckeres Grillgut zu flambieren, während HAU ZU UND RUH mit gekonnten Handkantenschlägen die Leckereien zer- und verteilte. Und alle wurden gesättigt - es war wie ein Wunder!
KAPITEL X: AUFBRECHEN
[↑ Inhaltsverzeichnis]
Am nächsten Morgen hatten alle Beleidigten des feuchtfröhlichen Abends zuvor ihren verdienten Kater. Es wurde davon abgesehen diesen zu grillen, da der Bullen immer noch schwer im Magen lagen. Es kam die Zeit aufzubrechen.
Leider stellte sich ihre neue Begleitung als zu tragende Quasselstrippe heraus. Aber unsere Hauptcharaktere einigten sich schnell auf eine Lösung: Hansaplast oder ähnliche Substitutsprodukte. Doch weder das Panzer-Epoxyd-Tape noch das neue TESA-MENT™ konnten verhindern, dass einige der Weggefährten anfingen aus den Ohren zu bluten. Selbst HAU ZU UND RUH blieb nicht davon verschont. Nur die Runibaten schien das überhaupt gar niemals nicht zu stören. DER EINE meinte, sie sollten die Prinzessin EINE WIE KEINE doch einfach an einem langen, sehr langen Strick hinter sich herziehen. Leider hatten sie kein genügend langes Seil dabei. Doch DER ANDERE hatte dann die rettende Idee und schlug vor, ZU UND RUH sollte durch seine äußerst charmante und liebreizende Art mit einem sanften Schubser auf den Hinterkopf dem Gehirn der Prinzessin mal einen kleinen Denkanstoß zu geben...
…doch bevor er dazu kam, stand die GENFER VENTION auf dem Weg und fragte, ob sie irgendwelche illegalen Waffen und/oder Massenvernichtungswaffen mit sich führten, da sie im Begriff seien, das Königreich von VOID zu betreten und auf genannte Objekte eine Sondersteuer zu entrichten sei. Wie es beim Zoll üblich ist sagten alle nein, und wie üblich glaubte GENFER VENTION den fünf nicht. Alle mussten sich einer gründlichen Untersuchung ihrer Körperhöhlen unterziehen. Diese wurde von GENFER VENTION´s Kollegin SADO MA mit Nachnahmen SO durchgeführt. Nur die Prinzessin konnte sich dieser fast schon ärztlichen Kontrolle entziehen, da sie SADO MA SO noch von früher aus dem Sandkasten kannte. Unsere Helden hatten viel Spaß und nach 7:54,23 Stunden konnte unsere Gruppe weiterreisen. Aber an der nächsten Straßenkreuzung begegneten sie EINE WIE KEINE, diese war aus ihrer Anstalt entflohen und wollte dass ihre Moppelkotze nun endlich gegessen wurde. Sie hatte immerhin lange gebraucht, um das Fleisch herauszusuchen. Trotzdem sagte der Vegetarier nein, da es schon mit Fleisch kontaminiert wäre. Daraufhin rastete die Hexe aus. Einen Wutausbruch, zwei Herzattacken und anderthalb epileptische Anfälle später verwandelte die ehemals nette und zuvorkommende Dame alle, die sich weigerten diesen höchsten aller Genüsse zu vertilgen, mit ihrem Zauberschneebesen in SUPPERWARE -Behälter und füllte sie mit der herrlich müffelnden Moppelkotze ab, bevor sie mit einem breiten grinsen wieder zurückverwandelte.
Nun zog die Truppe weiter. Obwohl sie noch nicht weit gekommen waren, sah der Haufen schon sehr mitgenommen aus (obwohl sie den Mittagsexpress gerade verpasst hatten). Zuerst der Umtrunk bei TAUSENDGRAD, dann die "intensive" Zollkontrolle und im Anschluss noch Moppelkotze, während die Prinzessin die meiste Zeit laberte, war einfach ein bisschen viel. So entschlossen sie sich zu einer Rast am Waldrand des Waldes der 12.973 Sterbearten. Der Waldrand war gottseidank durch eine dicke rote Linie markiert. Diese Linie führte einmal um den Wald und alle Bewohner, oder auch Insassen genannt, hielten sich an das ungeschriebene Gesetz nur in ihrem Bereich zu töten. Der Prinzessin wurde gerade der Keuchhaltsmaulgürtel für den Mund angelegt. Eine tolle Erfindung, welche sie einem Runibaten abgekauft hatten - drei Tagesvorräte Substitutionsgüter und fünf Runden Gruppenkuscheln. Der Palast war nun endlich in Sicht und man freute sich allgemein auf die Belohnung.
KAPITEL XI: DAS UNFASSBARE!
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Doch dann geschah DAS UNFASSBARE!
Je näher sie dem Schloss kamen, desto weiter entfernte es sich. Was war da los. Ratlos blieben sie stehen, doch die Landschaft zog weiter an ihnen vorbei. DER ANDERE meinte, dass ein Fluch auf sie wegen der Aktion mit der Moppelkotze belegt worden wäre. "Völliger Quatsch!" merkte KEINER VON BEIDEN an. Und dann verhohnepiepten sie den kleinen Runibaten ERITSCH VAN DÄMLICHEN, der lässig die Straße entlang schlenderte und dabei was von Außerirdischen, Ereignishorizonten und Raumkrümmung sprach. Dann wurden sie von der Dunkelheit geblendet. Es wurde nämlich Nacht. Da die Wandergruppe keinen ausgebildeten Physiker in ihrer Gruppe hatten geschlossen sie den in der Nähe wohnenden Magier MAGI MINIMALUS um Rat zu fragen. Das die Gruppe keinen Physiker hatte war allerdings gut, den diese kleinkarierten Buchstabenfreaks mit null Bezugspunkt zur Realität hätten immer nur alle aufgehalten, mit ihren langweiligen Versuchen und ihrem ökogehabe. Ein Physiker hätte wahrscheinlich auch DEN EINEN kritisiert, nur weil dieser einen Brennstab in seinem Rucksack mitgenommen hatte. Dieser Brennstab hielt ihn in den Nächten immer warm, und war für DEN EINEN schon so eine Art Talisman. Physiker ein Problem für sich.
Natürlich könnten wir an dieser Stelle noch elend lang über andere Berufsgruppen herziehen und deren Einfluss auf unsere Geschichte darlegen, aber unsere Helden sind ja noch in diesem äußerst seltsamen Phänomen gefangen.
Zum Glück hatte der Magier MAGI MINIMALUS mal den Volkshochschulkurs "Erweiterte Quantentheorie und deren Einfluss auf die gekrümmte Raumzeit innerhalb eines simpel-trivialen Ereignishorizonts" besucht, was ihm in dieser Situation zwar auch nicht viel half, seinen Besuchern aber gehörig Respekt und Anerkennung abverlangte... doch sein starker, aber klischeehaft saudummer Assistent MUCKI MAXIMALUS, der dreimaliger Wagenheber-Ultraschwergewicht-Weltmeister war, rettete sie alle vor dem Kollaps. DEM EINEN entriss er den Brennstab, dippte ihn in Salsa-Sauce und verspeiste das leckere Leuchten. Nachdem er so ein bisschen Zusatzenergie getankt hatte, nahm er all seine Kräfte zusammen und drückte, zog und bog, bis die Raumkrümmung wieder grade war. Alle waren glücklich und es würde nicht mehr lange dauern, bis dieses Abenteuer überstanden wäre, so machten sie sich noch in der Nacht auf, um im Morgengrauen am Schloss anzukommen.
KAPITEL XII: DAS FINALE ENDE IN VOLLER LÄNGE
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Wie vorhergesagt kamen sie am nächsten Morgen an. Alle freuten sich.
(Hier gehört noch ganz ganz viel Kitsch und anderes Happy End Zeug hin)
ENDE (und für alle die nicht wissen wann Schluss ist geht es weiter)
... und wenn sie nicht gestorben sind und die Welt nicht von ihren Säulen gekippt ist, dann kuscheln sie noch heute!
ENDE (das gilt auch und insbesondere für Tobi)