Wild West Runibaten - Runibatensaga - Band III
Die Sonne ging langsam am Horizont auf. Es war ein milder Morgen an der Ostküste von Amerika. Die RUNIBATEN, frisch ausgewandert aus dem EuropaPark (Rust, Germany), bereiteten ihren langen Track in den Wilden Westen vor, um dort ihr Leben neu zu beginnen, Glück und Reichtum zu finden. Nach zwei Tagen Vorbereitung, in denen sie das in der eBay geankerte Schiff entluden und anschließend vertickten, den Track aus Planwagen (Navigationssysteme waren damals ziemlich groß), dem Großen und dem Kleinen Wagen, sowie einigen Versorgungs- und Transportwagen zusammenstellten und einige Besorgungen machten, konnte es endlich losgehen. Sie machten zur Stärkung noch eine Runde Gruppenkuscheln und schauten noch ein wenig auf das Mehr zurück, dass sie nun lange nicht mehr sehen würden. "Lasst uns mal den Westen testen!" rief OBAKUSCHL, der Anführer der Runibaten und NAVKUSCHL der Spezialist für landschaftlich schöne Strecken wies den Weg. Und so rumpelte der Track los...
...Und so fuhren die Runibaten mehrere Tage lang durch die landschaftlich schöne Strecke, bis sie auf einen großen Hügel trafen. Der Weg nach oben war so steil, dass alle aus ihren voll beladenen Wagen aussteigen und laufen mussten. Aber da sie auch etwas zu essen mitnehmen wollten, mussten sie auch ihre Wagen hoch schieben. Sie haben alles gegeben, kamen FAST oben an. Die Kräfte haben stark nachgelassen...ihnen blieben nur ein paar Meter....und....die Wagen rollten plötzlich nach unten...
... was HÜRNKUSCHEL lappidar mit der Aussage "Faszinierend! Hier seht ihr ein wunderbares Beispiel, wie potentielle Energie in kinetische Energie..." und noch bevor er den Satz zu Ende sprechen konnte folgte er polternd und schreiend den Wagen hinunter ins Tal, weil ein kleiner Stubser ZU UND RUH die nötige Aktivierungsenergie für den Höhenverlußt sorgte.Und während die Runibaten dann wieder vom Hügel hinabstiegen, diskutierten sie zahlreiche Lösungsansätze. Von "Tunnel graben" oder "Wagen drüberkatapultieren" war da die Rede, ganz zur schweigen von der trivialen Lösung, der Einfachheit halber "mal schnell den Raum zu krümmen". Letztendlich aber nahm die Natur ihnen die Entscheidung ab, da ihre Wagen und auch HÜRNKUSCHEL in den Fluss gefallen waren und so um den Berg geschwemmt wurden. Und da die Wagen schon im Wasser schwommen, beschlossen sie ein bisschen weiter dem Fluss zu folgen.
Nachdem die Runibaten endlich den Berg hinter sich gelassen haben und ein paar Sachen, die an der Küste lagen, getrocknet eingesammelt haben, wartete die nächste Herausforderung auf sie: ein großer dunkler Wald mit seinen unheimlichen und für Runibaten unbekannten Tieren. Aber da das Runibaten-Volk weiter kommen wollte, haben sie sich entschlossen den Wald zu betreten...
Kenner unter unseren Lesern erinnern sich gerne zurück an den Wald der 12.673 Sterbearten. Leider handelte es sich hier nur um einen Verwandten dritten Grades des Waldes der 12.673 Sterbearten. Dieser Wald trug den Namen Wald der 12.674 möglichen Unfälle. Aber unsere naiven Runnibaten hatten sich nie mit der äußerst interessanten Chronik der hiesigen Flora beschäftigt.
Naiv und ahnungslos wie sie waren, zog der Track der Runibaten unter direkter Führung ihres Reiseleiters ZU UND RUH durch eine frisch geschlagene Schneise durch den WALD DER 12.674 MÖGLICHEN UNFÄLLE. Um nicht zu sehr ins Detail zu gehen und stundenlange Ausschweifungen zu vermeiden hier nur ein paar kurze Worte, die die beschwerliche und gefährliche Reise durch den WALD DER 12.674 MÖGLICHEN UNFÄLLE nur im Ansatz skizzieren sollen. Um es äußerst kurz zu halten und nur einen Eindruck der dort lauernden Gefahren im Kern aufzuzeigen, die folgenden eigentlich viel zu knapp gehaltenen Worte:
* Herunterfallendes Obst der Bäume, wie beispielsweise Klaviere, Ambosse und 16-Tonnen-Gewichte
* Abgründe, die man erst bemerkt und hinabfällt, wenn man nach unten schaut.
* Unsichtbare Wände
* Unvorhergesehene Nebenwirkungen der Eingesetzten Werkzeuge und Materialen
* Insbesondere sei hier noch die fiese GRAVITATION genannt, die mit einem Großteil der Unfälle auf irgendeine Weise etwas zu tun hatte.
* Und viele weitere Problemen...
... zum Glück schafften es alle Runibaten lebend und annähernd unverletzt durch den WALD DER 12.674 MÖGLICHEN UNFÄLLE zu kommen, da die Unfälle die Betroffenen eher demütigten und ihre Vorhaben oft ins lächerliche Zogen, aber ernsthafte Schäden - mal abgesehen von zerstörerischen Wutausbrüchen - nicht wirklich eintraten.
...Und so setzten die Runibaten ihre Reise fort. Sie wanderten weiter die Straße lang bis sie einen Fluss gesehen haben. Sie standen da und beobachteten wie die Fische aus dem Wasser hinausschossen und wieder in den Fluss plumpsten. Es war für die Runibaten so faszinierend, dass sie am Ufer den ganzen Abend verbracht haben und fressend den Fischen zuschauten...
Am nächsten Morgen schien die Sonne, was die Laune der Truppe sehr anhebt. Sie waren bereit mit den neuen Kräften in den neuen Kampf (Fluss überqueren) zu stürzen, aber...die Brücke fehlte. Also haben die Runibate einen sehr listigen, d.h. für sie einen typischen Plan entwickelt...
Sie schrieben einen Eilbrief an den abgebrochenen Gartenzwerg den ZU UND RUH noch vom Drachen TAUSENDGRAD kannte und fragten nach, wie weit er in der vergangenen Zeit mit seinem Weltherrschaftsplan gekommen sei. Zwei Tage nachdem sie den Brief abgeschickt hatten kam die Antwort ganz entspannt um die Baumreihe geschlichen. Der abgebrochene Gartenzwerg hatte den Brief zwar nicht erhalten war aber zufällig in der Gegend, von wegen Zufall den die Runnibaten beteten zu einer ganzen Hand voll Göttern, also fünf. Neben Hypnos dem Gott des Schlafes, den drei anderen Kuschelgöttern gehörte auch Fortuna oder für die Fans der griechischen Mythologie die Göttin Tyche zu ihren Favoriten. Verzeiht das Geschwafel eines alten Mannes also weiter in der Geschichte. Der abgebrochene Gartenzwerg brauchte ein paar Minuten und schon war im Fluss kein einziger Tropfen Wasser mehr, nein das Wasser war zu Wein geworden. NAVKUSCHL probierte den Fluss und stellte fest das dies ein hervorragender Jahrgang sei. Aber ZU UND RUH wandte sich dem abgebrochenen Gartenzwerg zu was das denn solle, so würden sie doch genau so wenig ans andere Ufer kommen wie davor. Der abgebrochenen Gartenzwerg wurde darauf wütend und schrie das er nur dies könne und schließlich lernt doch keiner in Wein schwimmen und somit wäre dies genauso gut wie sein ursprünglicher Plan das Wasser wegzuzaubern. Nach wenigen Stunden, der Abend war bereits über sie gekommen, war die Feier bereits im vollen Gange. Keiner unsere Helden sollte sich je wieder an diesen Abend erinnern was wirklich Schade ist, da unter dem Einfluß dieser Menge an gegorenen Weinsaftes es zu vielen lustigen und erzählenswerten Geschichten kam.
... und so wachten sie am nächsten Morgen oder eher gegen Spätnachmittag mit einem tierischen Kater oder Kojoten auf, der sich dann aber schnellstens aus dem Staub machte. Sie standen aber immer noch vor dem Fluss und wussten nicht, wie sie ihn überqueren konnten... abermals fingen sie an, über mögliche Lösungsansätze zu philosophieren, was sie aber keinen Meter weiterbrachte, bis ein Mississippi-Pipi-Dampfer sie für ein Apfel und zwei Eier ein bisschen den Fluss hinauf mitnahm - immer tiefer in das Landesinnere, wo sie unter ungewöhnlichen Umständen sehr bald auf drei bekannte Personen treffen würden...
Kapitel 2 - Gestrandet in New Niederolmbach (ein kleines, schon ein bisschen heruntergekommenes Goldgräber-Städtchen)
Endlich war es geschafft sie waren im LAND DER UNENTDECKTEN MÖGLICHKEITEN angekommen und das verschlafene Örtchen NEW NIEDEROLMBACH machte auf sie einen gemütlichen Eindruck was für Runnibaten ja von größter Wichtigkeit ist. Der Finanzminister unserer Gruppe PLEITEKUSCHL, übrigens ein direkter Nachkomme von dem großen Runnibaten TROTZDEMKUSCHL, ärgerte sich immer noch über die Fahrtkosten von einem Apfel und zwei Eiern. Der Chef der Gruppe OBAKUSCHL war sofort auf das Angebot des Fährmanns eingegangen ohne zu feilschen, was in den Augen von PLEITEKUSCHL eine klare Todsünde war. So hätte er es als Chef bestimmt geschafft den Preis auf einen Apfel und ein Ei (wahlweise mit oder ohne Schale) zu drücken. Aber er war ja nicht der Chef. So blieben unsere Runnibaten fürs erste in dem Städtchen und kauften sich eine Mine vom hiesigen Händler ALLESWEG.
Ihnen gefiel die Idee, eine eigene Mine zu haben - damit vielleicht sogar das große Geld zu machen. Diesmal allerdings ließ es PLEITEKUSCHL nicht auf seinen Boss OBAKUSCHL ankommen und feilschte höchstpersönlich mit ALLESWEG, was den beiden zu viel Spaß machte und im örtlichen Saloon dann in ein paar Pokerrunden fortgesetzt wurde...
... als es schon dem Morgen graute waren PLEITEKUSCHL und ALLESWEG sehr zufrieden mit der Transaktion, da nicht nur die angefallenen Transaktionskosten (Etliche Whiskys, Steakplatte "Rancher's Rache" und ein letztes Hemd), als auch die Kosten für die Mine, sowie ein bisschen Startup-Kapital freiwilligerfreundlicherweise von den Mitspielern der Pokerrunde übernommen werden mussten. Dass die Mitspieler dem regionalen Banditen & Falschspieler-Bund angehörten wussten die Runibaten zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht...
Mit dem Startup-Kapital kauften sie bei ALLESWEG auch gleich noch die nötige Ausrüstung für die Jagd auf das Gold, wobei der frisch erkorene Ausgrabungsleiter ZU UND RUH darin vor allem und eigentlich nur Sprengstoff als die nötige und richtige Ausrüstung ansah, denn so was wie Schaufeln und Siebe, wäre ja nur Kinderkram. So machten sie sich dann schwer bepackt auf den Weg zu ihrer Mine, ein paar Kilometer südlich von NEW NIEDEROLMBACH.
Die Mine war schon etwas heruntergekommen aber in den Augen der Runibaten war sie das schönste ja gar der kuscheligste Ort der Welt. Die Mine wurde in Betrieb genommen wenn auch nur für kurz, aber ich greife vor. Schon am nächsten Tag gelang es ZU UND RUH mit der ersten Sprengung den Hauptstollen zum Einsturz zu bringen, da er den Sprengstoff nach Gefühl abgewogen hatte. Er meinte nur „ viel hilft viel “ und man wolle ja auch mal vorankommen. PLEITEKUSCHL zog Bilanz und sagte nur das das Aktiva nicht reichen würde um die Mine wieder herzurichten und sie deshalb wohl oder und übel ihr Unternehmen durch Fremdkapital erweitern müssten. Die einzigen die sie in NEW NIEDEROLMBACH waren ihre Pokerfreunde und so beschlossen sie nach NEW NIEDEROLMBACH zu reisen um diese netten Bewohner doch um einen Kredit zu bitten da die örtliche Bank viel zu viel Sicherheiten wollte und diese hatten sie ja nicht.
Aber ZU UND RUH reagierte Blitzschnell und sagen wir mal - auf eigene Faust - und bot der Bank statt einer Menge Sicherheit eine große Menge Unsicherheit (auch grob abgewogen), worauf hin die Bank einen sehr, sehr, sehr großzügigen Kredit einräumte und ihren Tresor ausräumten. Das sollte dann aber leider zu geringen Unstimmigkeiten mit den Vertretern der Staatsgewalt geben, was ZU UND RUH nicht so ganz gefiel...
DER EINE und DER ANDERE hatten mit den RUNIBATEN inzwischen festgestellt, dass die Mine im jetzigen Zustand sehr gut als Tagebau dienen konnte, denn die üppig dimensionierte Sprengstoffmenge hatte für ein ordentliches Loch von einigen hundert Metern Durchmesser gesorgt.
Die Runnibaten fingen noch am gleichen Tag an zu arbeiten allerdings doch erst Abends, da sie noch eine Runde Gruppenkuscheln angefangen hatten. Im Laufe ihres Arbeitstages schürften sie zwar nicht viel Erz, aber sie bekamen eine Menge Erfahrung im verarzten von Arbeitsunfällen, obwohl ZU UND RUH immer noch abkömmlich war, auf Grund der humorlosen Staatsgewalt.
Am Abend dann waren die RUNIBATEN stolz auf ihren ersten Haufen Erz. Es war zwar mehr ein Häufchen, aber es sollte ihnen reichen Lebensmittel und weiteres Material zu kaufen. Und wenn sie noch was übrig hätten, würden sie versuchen ZU UND RUH frei zu kaufen, obwohl sie sicher waren, dass er sich auch prima durchs Gefängnisleben durchboxen könnte. Diesen Eindruck bzw. eigentlich Einschlag hatte auch der Richter bekommen, denn ZU UND RUH war beim Ortsgericht sehr schlagfertig gewesen und so kam es, dass der Richter, der auch gleichzeitig Schreiner und Bestatter war, das ortsübliche Urteil "lebenshänglich" verhängte, was die tapferen RUNIBATEN grade noch rechtzeitig erfuhren um mit einem Plan, der nicht schiefgehen konnte, aufzuwarten...
Sie schrieben sofort all ihren Freunden die ihnen helfen konnten. Für den Vertrieb verwendeten sie das örtliche Snailmailsystem. Die Schnecken waren zwar nicht besonders schnell, aber billig. Das freute vor allem PLEITEKUSCHL. Dumm war nur das die Runibaten keine Freunde hatte und sich so nur untereinander Briefe schrieben, was sie die nächsten 4 Wochen lang immer wieder erheiterte. Es waren am Ende DER EINE, DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN, die sich bereiterklärten die Sache in die Hand zu nehmen. Die Runibaten bekamen die Aufgabe fürs nötige Kapital zu sorgen die ein solches Abenteuer verschlang. Außerdem sollten die Runibaten einen geheimen Tunnel anlegen in dem man dann ZU UND RUH verstecken könnte.
Erstaunlich nahe rückte inzwischen die Deadline für ZU UND RUH, der im Gefängnis schon mächtig für Eindruck gesorgt hatte. Der lokale Galgen, effizienzsteigernd zwischen Gefängnis und Friedhof gelegenen, wurde schon vorbereitet. Die Runibaten waren kräftig damit beschäftigt, sich um den Flucht- und Rettungstunnel zu kümmern - genauer: über die Vorgehensweise zur Planung der Planung zu diskutieren. Aber KEINER VON BEIDEN kam in letzter Sekunde - wie es ZU UND RUH schon an den Kragen ging - mit einem Plan: Erwartungsgemäß würde ja der Sheriff und seine Mannen damit rechnen, dass die Befreier damit rechnen, dass der Sheriff erwartet ... und ... ein direkter Angriff erfolgen würde. Da aber die letzten drei Galgenrettungen durch einen direkten Angriff erfolgten, war KEINER VON BEIDEN ziemlich sicher, dass der Sheriff nun mit einem indirekten Angriff rechnen müsste und schlug daher einen direkten Angriff vor, was sie schließlich auch so durchführten. Die Rettung gelang aber nur, weil der Sheriff damit rechnete, dass ein direkter Angriff erfolgte, aber ZU UND RUH in einen alten Fluchttunnel fiel und fliehen konnte...
... aber damit hatten es sich ZU UND RUH, DER EINE, DER ANDERE und KEINER VON BEIDEN, sowie die RUNIBATEN jetzt ein Problem und mussten fliehen. Die Häscher des Sheriffs auf den Fersen...
Das Hauptproblem der geächteten Runibaten war das neben den Schergen des Sheriffs auch die kapitalgewaltigen Banditen die so freundlich gewesen waren den Runibaten einen Kredit zu geben auch hinter ihnen her waren. PLEITEKUSCHL hatte gefeilscht wie Basarhändler aber leider waren seine Augen der schlecht und so hatte er das Kleingedruckte obwohl es groß gedruckt war nicht gelesen in dem der Zinssatz festgelegt war. Der Anführer des regionalen Banditen & Falschspieler-Bund ein gewisser WUCHERER nahm persönlich an der Treibjagd teil. Die Runibaten flohen über sieben Berge und fanden auf dem achten Berg endlich einen Zufluchtsort eine Fort mit dem Namen TRITTEINBRINGGELDHEREIN. Dieses Fort war bekannt bei allen Vogelfreien und befand sich gleich auf dem Berg neben NEW NIEDEROLMBACH, aber die Runibaten waren leider keine großen Kartenleser und waren einmal im Kreis gelaufen. Ihre Verfolger allerdings auch, da sie ja den Spuren der Verfolgten folgten. Der Burgherr ein Geist mit Namen LUTTERUS hieß Die Runibaten willkommen...
Nach einem kleinen Begrüssungskuscheln führte sie der Burgherr, der hauptberuflich Weingeist war, höchstpersönlich durch seine große Burg. Zugegeben, die Burg bestand mehr oder weniger aus einem kleinen aber durchaus soliden Turm und einer ganzen Menge Papmascheattrappe rund rum. Eigentlich, so erzählte LUTTERUS, sei er ja ein Hollywoodstar - da aber Geistergeschichten in Western nichts zu suchen haben, weil sie nicht erschossen werden können, blieb ihm nichts anderes übrig, als diese für die Story recht unwichtige Nebenrolle anzunehmen und den RUNIBATEN samt Gefolge ein bisschen Zuflucht zu gewähren. Und die war bitter nötig, weil vor den Toren des Burgsubstituts schon eine Menge Cowboys und Banditen lauerten und lautstark die Auslieferung von ZU UND RUH, samt seinen Befreiern und eine ganze Menge Gold- und Chickennuggets forderten...
Und so begann die Belagerung. Das beeindruckende Gebilde aus Pappmasche verängstigte die Banditen so sehr das sie es nicht wagten direkt anzugreifen. In der Burg versuchte ZU UND RUH mal wieder den Rest davon zu überzeugen das nur ein Ausfall die Rettung für sie wäre und wie sonst auch wollte keiner eine Diskussion mit ihm beginnen, da man dabei nicht immer mit nur einen blauen Auge davon kam. Nein es war klar es musste ein Ablenkungsmanöver her. Deshalb bestellten sie sofort eines aus dem Katalog. Zwei Tage später war es dar. Das Fliehdeluxesondersorglosangebot für nur einen halben Apfel und sechssiebtel Ei. Wie bei jedem solchen Sonderangebot gängig ist, hatte die Sache einen und in diesem Fall sogar zwei Harken. Der erste war das unsere Helden sich bei Kauf dazu verpflichteten die komplette Gebrauchsanweisung auf tibetanisch zu lesen und zweitens, das sie sich verpflichteten den Sohn des Chefs der Firma auf ihre Reise mitzunehmen. Sein Name ist DUSCH WARM. Die Runibaten waren sehr überrascht als sie ihn zusammen mit der Post bekamen, denn wie sonst auch immer hatten sie das Kleingedruckte nicht gelesen und sich beim Kauf von den vielen schönen bunten Bilder ablenken lassen. Ja das sind unseren anderen Helden aus der Marketingabteilung. Der Sprachrunibat LERNNIX, oh Entschuldigung ich meine natürlich seinen Bruder LERNFIX fing sofort an tibetanisch zu lernen.